Musik und Ästhetik. Alte Fragen, neue Perspektiven

Berlin, 8.-10. November 2018

31. Symposium des Dachverbandes der Studierenden der Musikwissenschaften (DVSM).

Ein Symposium der HUG
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Berlin, 8.–10. November 2018

Donnerstag 08.11:

Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft,
Am Kupfergraben 5, 10117 Berlin, Raum 401 und 501

Freitag 09.11 und Samstag 10.11:
Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft,
Georgenstr. 47, 10117 Berlin, Raum 0.01 (Medientheater)

Infos: http://dachverband-dvsm.de/symposium-2018/

Kontakt: musik.aesthetik.2018@gmail.com

20 Vorträge von Studierenden und Promovierenden aus Berlin, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Göttingen, Graz, Innsbruck, Köln, München, Münster, Oldenburg und Wien

Drei Podiumsdiskussionen mit Wissenschaftler*innen aus der Musikwissenschaft, Philosophie, Soziologie und den Sound Studies

Freier Eintritt

Musikästhetik hat Hochkonjunktur. In den letzten Jahren wurden zahlreiche und wegweisende Beiträge vorgelegt, die sich weitestgehend mit musikästhetischen Fragen befassen. Wer dort nur brave Theorien über das „Schöne“, „Wahre“ und „Gute“ mit ein wenig Dialektik erwartet, wird schnell enttäuscht.

Die für sich disparaten Beiträge stellen vielmehr Fragen zu Gesellschaft, Subjektivität, Macht, Körperlichkeit, Kunst, Wissen, Freiheit und nicht zuletzt Musik; schärfen Begriffe wie Material, Groove, Resonanz, Sound, Autonomie, Standards oder Digital Signatures; behandeln Klanginstallationen, Rihanna-Songs, Mahler- Symphonien, Tonstudios oder Kompositionen von Cage.

Der Dachverband der Studierenden der Musikwissenschaften (DVSM, dachverband-dvsm.de) widmet sich diesem Themenfeld in seinem 31. Symposium „Musik und Ästhetik. Alte Fragen, neue Perspektiven“ an der Humboldt- Universität zu Berlin. Es ist ein von und für Studierende organisiertes Symposium, das zugleich den Anschluss und die Diskussion mit der aktuellen Forschung sucht.

Im Zentrum des Symposiums stehen Vorträge von Studierenden zu selbstgewählten Themen begleitet von Podiumsdiskussionen mit etablierten Wissenschaftler*innen. Damit wollen wir einen Raum für eine disziplinübergreifende Diskussion zu Musik und Ästhetik eröffnen.

Programmübersicht:

Donnerstag 08.11.2018
Ort: Institut für Musik- und Medienwissenschaft, am Kupfergraben 5, Raum 401 und 501

14:30-17:45 PANEL 1: Musikästhetik in Theorie und Praxis

18:00-19:30 PODIUMSDISKUSSION 1: Autonomie, Praxis, Affektivität – Perspektiven zeitgenössischer Musikästhetiken
Georg W. Bertram (Ästhetik und theoretische Philosophie – FU Berlin)
Sabine Sanio (Sound Studies – UdK Berlin)
Arne Stollberg (Historische Musikwissenschaft – HU Berlin)

Freitag 09.11.2018
Ort: Institut für Musik- und Medienwissenschaft, Georgenstraße 47, Raum 0.01 (Medientheater)

10:00-13:15 PANEL 2: Musikästhetische Grundbegriffe

14:30-17:45 PANEL 3: Technologie, Körperlichkeit, Subjektivierung: Zur Ästhetik populärer Musik

18:00-19:30 PODIUMSDISKUSSION 2: Material(ität) und Klang(lichkeit) – Auf der Suche nach einer Neubestimmung musikästhetischer Grundbegriffe
Rolf Großmann (Lüneburg)
Tobias Janz (Bonn)

Samstag 10.11.2018
Ort: Institut für Musik- und Medienwissenschaft, Georgenstraße 47, Raum 0.01 (Medientheater)

10:00-13:15 PANEL 4: Neue Musik zwischen Isolation und Weltbezug?

14:30-17:45 PANEL 5: Empirische Musikästhetik – Positionen, Methoden, Kritik

18:00-19:30 PODIUMSDISKUSSION 3: Aktuelle Tendenzen der empirischen Musikforschung und der Neuen Musik
Christian Grüny (Witten/Herdecke)
Ferdinand Zehentreiter (Frankfurt a. M.)